Ziele des Projekts

Auf dem Acker wachsen die Rohstoffe für unseren Alltag: unser Essen, Futter für Nutztiere, Pflanzen für Bioenergie, Genussmittel und Textilien. Teilt man die globalen Ackerflächen gleichmäßig unter der Weltbevölkerung auf, ergibt das etwa 2000 m² Ackerfläche pro Mensch. Um die Ressource Ackerboden nicht zu übernutzen, müsste also jeder Mensch mit 2000 m² für den eigenen Bedarf auskommen. 

Wie sieht das in der Realität aus? Wofür nutzen wir unsere wertvollen Äcker?

Der Acker als Lernort zum Anfassen

Das Umweltbildungsprojekt Überlinger Weltacker zeigt auf einer Fläche von 2000 m² über 40 der weltweit wichtigsten Kulturpflanzen – im gleichen Maßstab, wie diese auf den Ackerböden der Welt wachsen. Die lebende Ausstellung bietet Raum für vielfältige Sinneseindrücke und Lernerfahrungen. Sie lädt dazu ein, die abstrakten Zusammenhänge unserer Ernährungs- und Konsummuster lebensnah zu begreifen.

Das Projekt will damit:

  1. Jugendlichen und Erwachsenen Wissen über nachhaltige Ernährung und Landwirtschaft an die Hand geben und Handlungsmöglichkeiten aufzeigen
  2. zu einem sozial-ökologischen Wandel in der Gesellschaft anregen
  3. positive, ermutigende Zukunftsbilder vermitteln und umsetzen
  4. politisch unabhängig und lösungsorientiert zum Dialog auf Augenhöhe anstiften

Für wen ist der Weltacker?

Auf dem Überlinger Weltacker 2000 m2 sind Besucher:innen aller Altersgruppen willkommen. Während der Saison (Mai bis September) können sie die Angebote kostenfrei zu den Öffnungszeiten nutzen. Die Bildungsarbeit des Projekts richtet sich besonders an Jugendliche und Erwachsene. Öffentliche und private Führungen und spezielle Bildungsformate für Schulklassen können über die Website gebucht werden.

Zum Bildungsangebot